Vortrag - Anton Gvozdikov/Shutterstock
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Erinnerungskultur unter Druck
Von Walser bis zur Berlinale
Erinnerungskultur und demokratische Geschichtspolitik stehen in Deutschland zunehmend unter öffentlichem Druck. Immer wieder sorgen geschichtsrevisionistische Thesen, Forderungen nach einem vermeintlichen „Schlussstrich“ oder kontroverse Äußerungen zum Umgang mit der deutschen Vergangenheit für politische und gesellschaftliche Debatten. Dabei geht es längst nicht allein um historische Deutungen, sondern ebenso um die Frage, welche Verantwortung aus der Geschichte für die politische Kultur der Gegenwart erwächst.
Der Vortrag „Erinnerungskultur unter Druck – von Walser bis zur Berlinale“ nimmt aktuelle erinnerungspolitische Auseinandersetzungen zum Ausgangspunkt und ordnet sie in eine längere Entwicklung ein.
Denn problematische Narrative finden sich nicht ausschließlich am äußersten rechten Rand des politischen Spektrums. Auch in vermeintlich progressiven Milieus werden Positionen vertreten, die den erinnerungspolitischen Grundkonsens infrage stellen oder daraus abgeleitete Grundsätze relativieren.
Der Vortrag untersucht deshalb, wie sich diese Debatten verändert haben und weshalb die deutsche Erinnerungskultur weiterhin Gegenstand grundlegender politischer Konflikte ist.
Alle Informationen zur Veranstaltung finden Sie auf der Website von Union Stiftung.
Veranstaltungsdetails
- Art:
- Vortrag
- Ort:
-
Union Stiftung
Steinstraße 10
66115 Saarbrücken - Telefon:
- +49 681 7094-50
- Internet:
- http://www.unionstiftung.de
- Internet:
- Zur Veranstaltungswebsite
- Datum:
-
10.11.2026 - 18:30 Uhr
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